Die Postkarte : Roman

Berest, Anne, 2023
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Medienart Buch
ISBN 978-3-8270-1464-1
Verfasser Berest, Anne Wikipedia
Beteiligte Personen Thoma, Amelie [Übers.] Wikipedia
Beteiligte Personen Meßner, Michaela [Übers.] Wikipedia
Systematik DR.H - Historischer Roman
Schlagworte Juden, Frankreich, NS-Zeit, Resistance
Verlag Grammont
Ort Lausanne : München
Jahr 2023
Umfang 536 S.
Altersbeschränkung keine
Sprache deutsch
Verfasserangabe Anne Berest. Amelie Thoma ; Michaela Meßner
Annotation Im Januar 2003 fand Anne Berests Mutter Lélia unter der Post mit den Neujahrswünschen eine sehr verstörende Ansichtskarte: auf der Vorderseite eine Ansicht der Pariser Oper, auf der Rückseite, außer der Adresse, nichts als die Vornamen ihrer vier in Auschwitz ermordeten nächsten Angehörigen. Die Familie ist verschreckt und ratlos, die Postkarte verschwindet in einer Schublade. Jahre später fragt Anne wieder nach. Lélia erzählt ihr die tragische Geschichte der Famlie Rabinovitch und wie ihre eigene Mutter, Myriam, der Vernichtung als einzige entkam. Aber erst als Annes kleine Tochter in der Schule zu hören bekommt, dass man hier "Juden nicht so mag", weiß Anne, dass sie endlich mehr über die Herkunft der Postkarte erfahren muss. Mithilfe eines Privatdetektivs und eines Grafologen, vor allem aber mithilfe der Papiere und Dokumente, die Lélia mit endloser Geduld und Beharrlichkeit zusammengetragen hat, recherchiert Anne in alle erdenklichen Richtungen. Das Ergebnis ihrer Spurensuche ist dieser aufofiktionale Roman. Er zeichnet die Porträts von Ephraim, Emma, Noémie und Jacques und bewahrt sie so vor dem Vergessen. Er beschreibt Myriams Weg in die Résistance. Und nicht zuletzt fragt er, was es heute bedeutet, als Jüdin in Frankreich ein "ganz normales" Leben führen zu wollen.

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